BILDER OHNE NAMEN

Paul Antonius Braun
KUNST = Mensch = Kreativität = Freiheit
Hier erwecke ich meine Kunstwerke zum Leben.
Die Kunst ist lange bildend, ehe sie schön ist.
BILDER OHNE NAMEN
Wer auf den hier ausgestellten Werken nach dem Namen ihres Schöpfers sucht, könnte dem Irrtum erliegen, sie würden von zwei verschiedenen Künstlern stammen. Doch sowohl hinter der Signatur „Antonius“ als auch hinter der Bildunterschrift „Paul Braun“ verbirgt sich der Maler Paul Antonius Braun. Dabei kennzeichnet das Pseudonym die frühen Werke seines Schaffens. Die jüngeren Arbeiten sind am Handzeichen „Paul Braun“ zu erkennen.
Das Talent zur bildenden Kunst wurde ihm förmlich in die Wiege gelegt. Geboren 1944 im heutigen Polen durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges nach Berlin verschlagen. Aufgewachsen im damaligen West-Berlin, schmückten seine Erstlingswerke bereits das Büro des Schuldirektors, während der klassische Schulstoff eher weniger sein Interesse fand.
Erwachsen geworden, lag das Talent lange brach. Der Alltag mit seinen beruflichen und familiären Herausforderungen forderte seinen Tribut. Die Kunst wurde vom sportlichen Ausgleich verdrängt, die Energie floss in Marathonlauf und Radrennen.
Erst ein längerer Aufenthalt in einer Schmerzklinik öffnete das Ventil der Begabung und die Möglichkeiten neuer Ausdrucksformen. Dabei führte die Intuition den Pinsel und mischte die Farben auf der Palette. Das Bauchgefühl ersetzte das Handwerk, die Kreativität schuf den eigenen Stil, der keinen Vorbildern folgt und damit unverwechselbar ist.
Heute ist das Malen Berufung für Paul Braun und sein Platz an der Staffelei am Fenster, mit Blick auf den Nationalpark des Unteren Odertals, nicht mehr wegzudenken. Inzwischen hatte ihn die Liebe in die Uckermark verschlagen und so ist es die logische Folge, dass hier seine erste Ausstellung eröffnet wird. Und wer in dieser nach dem Titel der Bilder sucht, wird dies vergeblich tun. „Jeder möge für sich darin das sehen, was er mag“, so sein Wunsch an die Besucher.
Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz.
Galerie
Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt.
Kunst trifft Tradition:
Die Gemäldeausstellung zur 750-Jahr-Feier in der Scheune Sommersdorf.
Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig.
Kontakt
Ende
















